Gewusst, wie - Bei professionellem Schadenmanagement ist Nachhaltigkeit inklusive.
14.04.2021 Ausgabe: 2/21

Eigentümergemeinschaften wie Hausverwaltungen werden ständig damit konfrontiert, Leitungswasserschäden in Gebäuden abwickeln zu müssen. Die Zahl der Schadensfälle ist enorm, und der damit verbundene Aufwand aufseiten der Verwaltungen, der Vertreter der Versicherung und der Handwerker sowie der betroffenen Bewohner belastet das ökologische System auf verschiedenste Art und Weise. Hier setzt die Koordination durch ein professionelles Schadenmanagement an, um Nachhaltigkeit in der Schadenabwicklung zu fördern. Ein so ausgelegtes Schadenmanagement optimiert Termine, wählt geeignete Handwerksbetriebe sorgfältig aus und unterstützt betroffene Eigentümer und Wohnungsnutzer umfassend.

Termine und Wege
Sind im Schadensfall in der Regel mehrere Termine vor Ort notwendig – zur Aufnahme und Bewertung eines Schadens, für schadenmindernde Maßnahmen, für Trocknung und Wiederherstellung – koordiniert ein nachhaltig arbeitendes Schadenmanagement diese Termine so, dass sich deren Zahl durch Zusammenlegung reduziert. Moderne Kommunikations- und Schadenmanagement-Plattformen unterstützen das, weil sich über sie Abläufe und das Zusammenspiel aller Akteure transparent kommunizieren lassen. So können auch betroffene Wohnungsnutzer ihre Planung und Verfügbarkeit vor Ort optimieren und unnötige Mehrfachfahrten vom Arbeitsplatz zum Objekt vermeiden.

Der Einsatz moderner Kommunikationsmedien bei den Versicherern ermöglicht es, das Regulierer Besichtigungen des Schadensortes online durchführen, was auch wieder Wege und Anfahrten spart – und in der Summe den damit verbundenen CO2-Ausstoß nicht unerheblich reduziert.

Entscheidend im gesamten Prozess der Schadenbeseitigung jedoch ist der beauftragte Handwerksbetrieb. Mit den Dienstleistern vor Ort stehen Versicherungsnehmer im Schadensfall am häufigsten in persönlichem Kontakt. Dabei entscheidet sich, wie der Schaden ressourcenschonend bearbeitet werden kann und wie Kunden die Abwicklung wahrnehmen.

Hand in Hand arbeiten
Aufgabe des Schadenmanagements ist es, erforderliche Sanierungsarbeiten so zu koordinieren, dass sie Hand in Hand oder bestenfalls sogar aus einer Hand und Gewerke übergreifend ausgeführt werden. Ein entsprechend aufgestelltes Unternehmen wird beispielsweise dafür sorgen, dass zum vereinbarten Termin für eine Leckortung auch ein ausgebildeter Fachmann mitkommt, der die Reparatur direkt ausführt. Auch die technische Trocknung birgt Potenzial: Energieeffiziente und fernwartbare Trocknungsgeräte mit neuester Technologie brauchen weniger Strom und schonen damit die Umwelt. Ein Übriges tut die Beauftragung von Betrieben, die umweltfreundliche und nachhaltige Produkte einsetzen, um Sanierungen durchzuführen. Handelt es sich lediglich um Kleinschäden, fährt man gut mit Unternehmen, die mit sogenannten Allroundern arbeiten, also in der Ausführung verschiedener Gewerke geschulten Kräften. Hier sind die Leistungsträger gefordert, umweltbewusstes Agieren der Versicherungsnehmer zu fördern. Es ist daher sinnvoll, Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften mit geeigneten Policen zu unterstützen. Durch die daraus resultierende Kostenübernahme können höherpreisige, dennoch ökologisch sinnvolle Maßnahmen gefördert und Anreize zu einem nachhaltigeren Handeln geschaffen werden.

Foto: © NicoElNino / Shutterstock.com


Schlagworte:
Nachhaltigkeit,Wasserschäden,Leckortung

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