Auf dem Weg in eine ­klimaneutrale Zukunft - Unterjährige Verbrauchsinformationen für Wohnungsnutzer sind ein wichtiger Schritt zum Ziel.
19.05.2021 Ausgabe: vdivDIGITAL 2021

Kohlenstoffdioxid, also CO2 einzusparen, das ist wie in vielen Branchen auch in der Wohnungswirtschaft das Gebot der Stunde. Für den Gebäudesektor sind die Klimaschutz-Ziele besonders ehrgeizig gesteckt, entfallen doch derzeit in Deutschland jährlich 117 Millionen Tonnen CO2 allein auf die Beheizung von Gebäuden. Das Klimapaket der Bundesregierung sieht vor, diese Emissionen bis zum Jahr 2030 auf 70 Millionen Tonnen zu senken, 2050 soll Klimaneutralität im Gebäudebestand erreicht sein.
Im Zuge des Megatrends „Neo-Ökologie“ durchläuft die Gesellschaft einen enormen Veränderungsprozess, hin zum nachhaltigen, ressourcenschonenden Konsum, und das wird auch für Immobilienunternehmen zum entscheidenden Wirtschaftsfaktor. Minol unterstützt Kunden durch Digitalisierung und Vernetzung dabei, ihr Geschäftsmodell entsprechend anzupassen.

Bewohner einbeziehen
Im Grunde geht es um die energetische Qualität von Gebäuden, aber auch um das Verbrauchsverhalten der Bewohner. Vermieter und Verwalter können den bewussten Umgang mit Energie gezielt fördern, indem sie Nutzern Verbrauchsinformationen eng getaktet zur Verfügung stellen. Die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) gewährt Hausbewohnern spätestens zum 1. Januar 2027 das Recht auf mindestens monatliche Verbrauchsinformation. Voraussetzung dafür ist fernauslesbare Messtechnik wie beispielsweise das Funksystem Minol Connect. Verbrauchsinformationen können per E-Monitoring sogar über eine App auf mobilen Endgeräten bereitgestellt werden.

Energie und Gebäude­funktionen online im Blick
Detaillierte Verbrauchsinformationen unterstützen nicht nur Wohnungsnutzer, sondern auch Wohnungsunternehmen und Verwaltungen beim Einsparen von Energie und CO2. Per E-Monitoring wird die Verbrauchsentwicklung von Heizung, Warm- und Kaltwasser auf verschiedenen Ebenen monatlich angezeigt, womit auch der Erfolg energetischer Sanierungsmaßnahmen am Gebäude dokumentiert wird.

Darüber hinaus lassen sich auch andere Gebäudefunktionen aus der Ferne kontrollieren. Das Service-Modul Minol Connect Insights ermöglicht es mit entsprechenden Sensoren, etwa auch Brandschutztüren, Garagentore und Parkplätze aus der Ferne im Blick zu behalten.


FAZIT
Klimaschutz im Gebäudesektor bedeutet weit mehr, als Immobilien in eine Dämmschicht einzupacken. Wohnungsunternehmen können das Thema ganzheitlich angehen, indem sie sich nicht auf Maßnahmen am Gebäude beschränken, sondern weitere Aspekte mit einbeziehen – vom Verbrauchsverhalten der Bewohner bis zur emissionsfreien Mobilität im Quartier. Neo-Ökologie geht dabei mit dem Megatrend Digitalisierung und Vernetzung einher.

Abbildung: Minol
Titelbildbeschreibung: Wer seine Verbrauchs­daten monatlich direkt aufs Handy bekommt, geht mit Energie und Wasser sparsamer um.


Schlagworte:
Klimaschutz,Verbrauchsinformation,Messtechnik

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